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Regenwald -

zuerst sterben die Wälder,
dann der Mensch

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Die Lage ist wirklich bedrohlich; weltweit werden die Regenwälder in hohem Tempo abgeholzt. Die Insel Borneo z.B. verliert seit 1985 pro Jahr im Schnitt 860.000 Hektar (= 8600 qkm, das ist eine Fläche mehr als doppelt so gross, wie die Insel Mallorca).

Was ist eigentlich Regenwald?

Im allgemeinen versteht man unter Regenwald den tropischen Regenwald, also ein Ökosystem, das nur in den immerfeuchten tropischen Klimazonen anzutreffen ist. Es ist damit ausschliesslich in Äquatornähe zu finden: Mittelamerika, der Norden Südamerikas (vor allem Brasilien), das Kongobecken, Neuguinea und Südostasien inkl. Indonesien sind wichtige Standorte für ursprüngliche Regenwälder. Über die Hälfte aller Regenwälder sind in nur 3 Ländern zu finden: Brasilien (33 %), Zaire (10 %) und Indonesien (10 %).

Kann man abgeholzten Regenwald wieder aufforsten?

Regenwald kann man nicht ersetzen, er lässt sich nicht wieder aufforsten. Es würde mehrere Hundert Jahre dauern, bis ein Forst wieder ein Regenwald-ähnliches Ökosystem würde.

Es gibt allerdings ein interessantes Projekt des BOS (Borneo Orangutan Survival Foundation), bei dem versucht wird, ökologisch wertvollen Wald auf Borneo (Indonesien) wieder aufzuforsten. Das Forstprojekt "Samboja Lestari" wird erst seit 10 jahren betrieben. Es entsteht zwar kein Regenwald, aber es hat sich eine Gesellschaft dort ursprünglich heimischer Pflanzen entwickelt, in die schon eine ganze Reihe von bedrohten Tierarten wieder eingewandert sind. Die BOS hofft, dort eines Tages auch wieder OrangUtans auswildern zu können. Eines Tages, in vielen Jahrzehnten, könnte Samboja Lestari der erste künstlich entwickelte Regenwald sein.

Kann man den Regenwald nicht einfach kaufen?

Geld regiert die Welt - kann es bei der Rettung des Regenwaldes helfen?

Gelegentlich kommt die Frage, ob man die bedrohten Regenwälder nicht einfach kaufen könne, um sie für unsere Kinder zu bewahren.
Dieser Vorschlag ist nicht so naiv, wie er sich zunächst anhört; in unserer Welt des Privateigentums muss man über solche Massnahmen wirklich ernsthaft nachdenken. Wegen der Komplexität des Themas schreiben wir darüber > hier mehr.

Gründe für das Verschwinden des Regenwaldes:

Die Verwendung von Tropenhölzern für die Möbelproduktion ist einer der Gründe. Dabei werden häufig nur die wertvollsten Tropenhölzer gezielt geerntet, die Masse der Bäume wird nur als Bauholz genutzt oder zu Papier verarbeitet. Im schlimmsten Fall werden diese wirtschaftlich weniger interessanten Hölzer einfach verbrannt - gelegentlich übrigens als Grillkohle!

Auch die unnötige Verwendung von Tropenholz durch Städte und Gemeinden, um angeblich naturnahe (!?) Promenaden, Fussgängerbrücken u.ä. zu bauen, spielt eine Rolle.

Noch viel schlimmer ist der Biosprit-Unsinn: Der Regenwald wird gerodet, damit man auf den Flächen gewinnbringende Palmöl-Plantagen anlegen kann, woraus dann u.a. "Bio"-Sprit hergestellt wird. Durch die weit verbreitete Brandrodung wird dabei ein Vielfaches mehr an CO2 freigesetzt, als durch den Einsatz von Palmöl anstelle von Mineralölen eingespart werden kann. > mehr dazu hier

Der Quetzel ist der berühmte Göttervogel der Mayas

Palm-Öl wird aber trotz des Agrosprit-Booms letztlich doch nur zu einem relativ kleinen (aber steigenden!) Anteil zu Treibstoff verarbeitet. Es ist aber in unzähligen Nahrungsmitteln und Kosmetika vorhanden. Zusammen mit dem Hunger nach Tropenholz ist die profitable Palm-Öl-Produktion wohl der Hauptgrund für die Vernichtung der Tropenwälder. Wir setzen uns mit der Palmöl-Problematik auf dieser Seite ausführlich auseinander.

Vor allem in Südamerika wird der Regenwald auch abgeholzt, um Weideflächen für das Vieh zu gewinnen bzw. Anbauflächen für das Futtermittel Soja - damit wir billiges Rindfleisch essen können. Die Umwandlung von Regenwaldflächen zu Weiden für Rinder trägt laut WWF ca. 70 % an der Vernichtung der brasilianischen Regenwälder bei - und gerade die Regenwälder Südamerikas gehören zu den bedeutendsten Tropenwälder überhaupt. Auch der nebenstehend abgebildete Quetzal ist ein Bewohner der Urwälder Mittelamerikas, genauso wie die grossen Ara-Papageien.

Wird der Regenwald überleben?

Ausser in einigen winzigen Gebieten, die mit grossen Anstrengungen der internationalen Staatengemeinschaft (z.B. durch die UNESCO) erhalten werden, wird es in weniger als 50 Jahren keinen Regenwald mehr geben! Es sei denn, dass die Menschheit mit dem Schutz der Natur jetzt wirklich anfängt. Sofort.

Regenwald mit Wasserfall - ein typisches Landschaftsbild von der Insel Borneo

Die Folgen der Waldvernichtung werden gewaltig sein - sie sind es leider schon jetzt: Vor allem der Regenwald in Südamerika ist die grüne Lunge oder besser: die Wetterküche für uns alle! Er hat eine entscheidende Funktion für das Weltklima. Schon jetzt kann man viele der derzeitigen Naturkatastrophen direkt mit der Vernichtung der Regenwälder in Verbindung bringen.

Das globale Wetter entsteht über Grossräumen wie dem Atlantik, den Polargebieten und der Karibik. Und eben auch über dem Amazonasgebiet mit seiner unvorstellbaren Ausdehnung.

Kann man etwas tun gegen die Regenwald-Vernichtung?

Man kann was tun und wenn alle was tun, dann könnte es vielleicht auch noch helfen:

  • Kein Tropenholz verwenden und wenn es partout nicht zu vermeiden ist, dann aus sogenanntem nachhaltigen Anbau.
  • Achtet darauf, dass Städte und Gemeinden kein Bongossi-Holz u.ä. verarbeiten lassen.
  • Verzicht auf Palmöl, wo es nur geht. Es gibt eine "Weisse-Liste-Palmoel", auf der Firmen und Marken genannt werden, die kein Palmöl verarbeiten.
  • Schluss mit dem "Bio"-Sprit-Wahnsinn. Keine Umwandlung von Lebensmitteln in Treibstoff. Ab und zu mal mit dem Fahrrad fahren, statt mit dem Auto zum Zigarettenholen.
  • Abbau des Güterverkehrs mit energie-intensiven LKW - Güter gehören auf die Bahn!
  • Ankurbelung des Öko-Tourismus, um den Regenwald-Ländern zu zeigen: Eure Natur ist ein Schatz, mit dem ihr sorgfältig umgehen solltet und der dann viel mehr und nachhaltiger Devisen bringt, als das einmalige Abholzen der Wälder.
  • Wir haben diese Welt nur von unseren Kindern geliehen!
    Billig-Fastfood vernichtet die Natur! Für die Produktion eines einzigen "Hamburgers" sind alles in allem 2200 (Zweitausendzweihundert) Liter Wasser nötig!!! Vor allem das im Burger enthaltene Rindfleisch (Annahme: 150 Gramm) sorgt für den hohen Wasserbedarf bei der Herstellung.
  • Es gibt gute Aktionen der indigenen Bevölkerung in den Regenwald-Ländern, vor allem in Südamerika (s. www.uwa.de) und Indonesien. Solche Aktionen sollte man bekannt machen und eventuell durch Spenden unterstützen.
  • Mit anderen Menschen über diese Dinge ernsthaft sprechen. Bei vielen Menschen kann man dann nicht nur ein erschreckendes Unwissen über ökologische Zusammenhänge feststellen, sondern auch grosse Unsicherheit und Angst: Da ist was, was wir nicht unter Kontrolle haben - was sollen wir machen?

Interessante Informationen zu dem Thema gibt es übrigens unter www.regenwald.org. Die Leute dort sind sehr rührig ohne zu nerven, man kann den Newsletter bestellen und wird in unregelmässigen Abständen sehr sachlich und aktuell informiert. Und nicht selten sind es ausgesprochen überraschende Informationen.

CostaRica ist ein wichtiges Urlaubsziel für Oeko-Tourismus

Es steht schlecht um den Regenwald, aber vielleicht ist es noch nicht zu spät, wenn wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und es nicht denen überlassen, die von der Regenwald-Vernichtung profitieren: Die grossen Holz- und Lebensmittelkonzerne und die "Biosprit"-Befürworter in der Politik, die die Umweltprobleme der Industrienationen verlagern wollen in die unterentwickelt gehaltenen Länder.

Ohne die regenerative Kraft der tropischen Regenwälder wird jedenfalls auch in Europa "die Luft dünn" - im wahrsten Sinne des Wortes! Auch wir sind abhängig von der Existenz der tropischen Regenwälder - trotz der gewaltigen Entfernung zu ihnen! Den wichtigsten Stellenwert nehmen dabei die primären Regenwälder ein - ihre Zerstörung ist ein in Hunderten von Jahren nicht zu reparierender Schaden.

Ein wichtiger Schritt bei der Rettung der letzten Regenwälder ist die nachhaltige Nutzung von Tropenholz bzw. die Verwendung europäischer Hölzer. Auch der Verzicht auf den Palm-Öl-Wahnsinn würde das Sterben der Regenwälder etwas einschränken - Bio-Diesel ist kein Fortschritt, sondern bewirkt das Gegenteil von dem, was es eigentlich zu bewirken vorgibt!

Tropischer Frosch

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Die grosse Insel Neuguinea verfügt auch heute noch über einige interessante Regenwald-Gebiete - rainforest.de ist verbunden mit neuguinea.info

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